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Kanalhydraulik

Integraler Bestandteil der hydraulischen Kanalberechnung sind Funktionen, welche die Planung in idealer Weise ergänzen. Die Software stellt die Berechnung von Durchfluss und Fließgeschwindigkeit (Q und v) innerhalb der Rohrleitungen zur Verfügung und übernimmt optional die Leitungsbemessung und Fließzeitberechnung: Das Programm erkennt die in Fließrichtung oberhalb liegenden Haltungen, errechnet für diese die Fließzeit und schreibt diese an jeden Schacht. Darüberhinaus können Einzugsgebiete erstellt und den Haltungen zugeordnet werden, eine Berechnung des befestigten Anteils über eine Verschneidung beliebiger CAD-Flächen ist integriert. Die Werte in [%] der Gesamtfläche und in [ha] werden direkt in die Datenbank geschrieben.

Weitere Funktionen:

  • Die folgenden Berechnungen sind in die Software integriert: Zeitbeiwert (auch unter Berücksichtigung der Abminderung nach Imhoff), Summenlinienverfahren (Regenspendenberücksichtigung nach Reynolds, KOSTRA interpoliert, KOSTRA direkt), Fließgeschwindigkeit [v] und Durchfluß [Q], Auslastung, Fließzeitberechnung, Sonderbauwerksbemessung (RÜ), Fließzeiten und Füllmengen
  • Im Plan können das komplette Netz oder nur einzelne Gebiete berechnet werden
  • "Stop"-Schächte können definiert werden, an denen die Netzberechnung angehalten werden kann
  • Die Software bietet die Möglichkeit, Schächte als Trennbauwerke (Weiche) zu deklarieren, an denen die Wassermenge linear auf die Ausläufe aufgeteilt wird, zudem wird bei Schleifen im Netz automatisch verhindert, dass oberhalb liegende Einzugsgebiete doppelt berücksichtigt werden
  • Natürliche Einzugsgebiete können mit dem Modul "DGM-Analyse" automatisch erzeugt und die Geometrie per Mausklick in die Datenbank übernommen werden
  • Zusätzlich wird die mittlere Geländeneigung bei der DGM-Analyse ermittelt und kann somit für die Berechnung des Abflussbeiwertes verwendet werden
  • Das Programm liefert die Angabe der min. Rohrdurchmesser, welche notwendig wären, um die berechnete Wassermenge bei der gewünschten Auslastung (z.B. 90%) abzuführen
  • Dadurch kann der Planer flexibel entscheiden, ob er auf den nächsthöheren Durchmesser wechselt oder die Dimension aus wirtschaftlichen Gründen beibehält
  • Alternativ lässt der Bearbeiter das Netz von der Software nach bestimmten Kriterien dimensionieren. Dabei spielt die Auslastung die wesentliche Rolle. Weiterhin lässt sich vorgeben, dass der berechnete DN immer = oder > dem bestehenden DN ist. Zudem kann die Software verhindern, dass die Dimensionierung in Steilstrecken auf einen kleineren Durchmesser springt
  • Die Rückstauhöhen (Stau-und Energielinie) und Überstauhäufigkeiten aus hydrodynamischen Berechnungssystemen werden ebenfalls dargestellt (z.B. aus HYSTEM-EXTRAN).

Besonderheit Regenüberlauf:
Von der Datenbank unabhängiges Tool in CivilDesign® zur Berechnung von Regenüberläufen. Der Benutzer wird mit Hilfe eines Assistenten durch die Dialogbox geführt. Durch anschauliche Grafiken wird die Eingabe der benötigten Werte vereinfacht. Die Berechnungsergebnisse können durch eine integrierte Druckfunktion nach Microsoft® Office, OpenOffice™, HTML, etc. exportiert werden.