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Knotenplanung

Die Knotenplanung ergänzt das umfangreiche Straßenplanungsprogramm zu einem vollständigen, anwenderbezogenen und graphischen Straßenplanungswerkzeug. Dabei berücksichtigt der Planungsablauf die länderspezifischen Normen (RAS-K, RASt06, VSS und ÖNorm). Dem Anwender stehen eine Vielzahl von Konstruktionselementen und Berechnungen zur Verfügung, die für die Planung von Knotenpunkten und Kreisverkehren notwendig sind. Auf Grundlage der bereits konstruierten Trassen können im Bereich der Kreuzungen die benötigten Elemente, wie Abbiegekreise, Abbiegespuren, Ausfahrkeile, Tropfen und Sperrflächen, menügeführt angelegt werden. Speziell für Kreisverkehre sind darüber hinaus Fahrbahnteiler und Ein- und Ausfahrten nach BMV ARS und VSS implementiert. Alle Parameter, wie Abstände, Radien und Längen, werden im Dialog editiert und angepasst. Änderungen rechnet das Programm automatisch in die Planung ein und aktualisiert die Konstruktion im Lageplan. Bestehende Parameter, wie Querneigungen oder Spuraufbauten, übernimmt die Software automatisch, wenn Knotenelemente in eine bereits geplante Trassierung eingerechnet werden. Selbstverständlich können alle Befehle in der Straßenplanung, wie die Bearbeitung der Querprofile, der Stationierung oder des Höhenplans, nach der Knotenplanung weiterhin angewandt werden.

In den Anschlussbereichen können Ein- und Ausfahrten eigenständig trassiert werden. Die Gradiente wird dabei automatisch ermittelt. Dafür werden die Höheninformationen der bestehenden Ränder übernommen und interpoliert. Hoch- und Tiefpunkte setzt der Anwender interaktiv im Höhenplan.

Eine große Herausforderung in der Planung stellt das Angleichen der unterschiedlichen Randhöhen zwischen den einzelnen Spuren dar. Per Auswahl der Ränder im Lageplan setzt das Programm am Schnittpunkt der Linien automatisch Verbindungspunkte und übernimmt die selektierte Höhe. Durch Änderungen in den Vorgaben müssen Achsen und die dazugehörigen Ränder verschoben werden. Dies hat zur Folge, dass Anschlusspunkte und Höhen nicht mehr zueinander passen und somit aufwendiges Nachbearbeiten die Folge ist. Mit nur einem Klick zieht die Software diese Punkte und Höhen nach und aktualisiert die Elemente im Lageplan. Neue Höheninformationen haben Auswirkungen auf Querneigungen der Spuren und den Verlauf der Gradiente. Diese berechnet das Programm automatisch neu und die Schnitte müssen nur einmalig aktualisiert werden.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen Knotenpunkte frühzeitig erkennbar sein. Mit Auswahl der Geschwindigkeit berechnet das Programm Sichtfelder und schraffiert die freizuhaltenen Flächen. Berücksichtigt werden Sichtfelder für Pkw, Fußgänger und Radfahrer. Darüber hinaus sind in die Knotenplanung Busbuchten und Wendeanlagen nach RASt06 integriert. Diese lassen sich automatisch den bereits konstruierten Rändern zuweisen.

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    Abbiegespur und Gegensperrfläche

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    Ausfahrkeil und Tropfen

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    Kreisel mit 3 Zufahrten und Fahrbahnteiler

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    Sichtdreieck


Mit freundlicher Genehmigung von Ingenieurbüro Reitzel GmbH & Co.KG, www.ib-reitzel.de